Meine Gedanken

12.01.2021 – Trennung von Staat und Kirche

Noch immer schränken religiös beeinflusste Gesetze die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger von der Wiege bis zur Bahre ein! Aus diesem Grund fordere ich die konsequente Trennung von Staat und Kirche, sowie die strikte Beachtung des Verfassungsgebotes der weltanschaulichen Neutralität des Staates: Es muss Schluss damit sein, dass Bischofsgehälter aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden, dass die Kirchen das Arbeitsrecht unterlaufen können, dass katholische Missbrauchstäter der Strafverfolgung entgehen, dass schwerstkranken Menschen das Recht erschwert wird selbstbestimmt zu sterben, oder das Frauen Zwangsberatungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden!

Welch eine Fülle von Machtarroganz und Machtmissbrauch in der 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche schlägt den Menschen bis heute entgegen: Intoleranz und Grausamkeit gegenüber Abweichlern, Kreuzzüge, Inquisition, Ketzerausrottung, Hexenwahn, Unterdrückung der Sexualität und Missachtung der Frau…und als unbestrittene Wahrheit…Päpste, die Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystems gestanden haben, das mehr Menschenleben im Namen Gottes getötet hat, als irgendein Krieg oder eine Seuche es jemals vermochten.

Sinnigerweise wähnt sich die katholische Kirche höchst anmaßend, als die einzig wahre (!) Religionsgemeinschaft auf Erden, auch noch mit Hilfe des „Heiligen Geistes“ im Besitz der alleinigen (!) Wahrheit bei gewissen Glaubensdogmen! Das hält aber selbst in einem aufgeklärten Zeitalter die Politik, die Wissenschaft und leider auch den Journalismus nicht davon ab, eine solche historisch belegbare (!) verbrecherische Institution zu alimentieren und zu legitimieren…oder gar als „christliche Leitkultur“ auszurufen!

Das beigefügte Video https://youtu.be/tPNIz-We8PU unterstreicht in abschreckender Weise die verbrecherischen Handlungen der katholischen Kirche! Schamgefühle oder das Bedürfnis nach Wiedergutmachung dieser Sünden der Vergangenheit sind weder bei der heutigen Priesterschaft, den Bischöfen, Kardinälen oder gar dem Papst vorstellbar!

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass inzwischen mehr konfessionsfreie Menschen in Deutschland leben als Katholiken oder Protestanten – und schon bald werden sie die absolute Mehrheit der Bevölkerung stellen.Für mich sollten Kirchen nur dieselben Rechte haben wie jeder andere eingetragene Verein auch – oder wie ein Wirtschaftsunternehmen, aber keine Sonderrechte. Leider haben wohl alle Parteien Angst davor, die entsprechene Wählerklientel zu verprellen.

Es ist daher höchste Zeit, dass die Politik die „Kirchenrepublik Deutschland“ hinter sich lässt…und die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen beendet und damit zur „gesellschaftlichen Hygiene“ beiträgt.

06.12.2020 – Das Bild der katholischen Kirche

Das Bild, dass die katholische Kirche mir von einem gütigen, weisen, allmächtigen und ich füge hinzu gerechten Gott im Angesicht der Naturgeschichte und angesichts eines in Millionen Lichtjahren zu messenden Universums zu vermitteln sucht, ist unschlüssig und mit der Weltwirklichkeit unvereinbar. Ihre zu leeren Worthülsen verkommenen Formeln, Dogmen, mythischen Bildern und naiven Interpretationen beleidigen meinen bescheidenen Verstand.

Ein Gott, der sich uns Menschen gegenüber ausgerechnet die Erde, einen eigentlich unbedeutenden Himmelskörper im riesigen Universum, als den Ort für seine Demonstration von Allmacht, Weisheit, Güte und Gerechtigkeit ausgesucht hat, ist den Vernunftwesen eines aufgeklärten 21. Jahrhundert nur sehr schwer begreifbar zu machen. Für diese Erkenntnis bedarf es auch nicht der Darlegungen des verstorbenen britischen Astrophysikers Stephen Hawkins, der einen Schöpfergott ausschließt.

Den Gott, den mir eine geschichtlich belegbare (!) blutbesudelte von zahlreichen Verbrechen heimgesuchte katholische Kirche seit meiner Kindheit und Ministrantentätigkeit zu vermitteln sucht, degradieren katholische Cheftheologen, wie der frühere deutsche Papst Benedikt XVI, die sich sinnigerweise auch noch bei gewissen Glaubensdogmen im Besitze der alleinigen (!!) Wahrheit wähnen, zu einem hässlichen Monstrum, dem die meisten vernunftbegabten, oft mit Sorgen und Ängsten beladenen Menschen, im Angesicht der ungeheuren Leiderfahrung auf unserem Planeten keinen Trost entlocken können.

Auch wenn viele Menschen sich einen gütigen, liebenden Gott in einem wie auch immer gearteten Jenseits erhoffen, so müssen wir uns doch eher als derzeitige Ausgeburt eines evolutionären Prozesswes begreifen, in dem auch notwendige Irrtümer und großes Leid zum Selbstverständnis von Mensch und Tier in einer Weltwirklichkeit zählt, die so ist, wie sie ist.

Wir müssen uns daher, auch wenn es weh tut, von der schönen Utopie einer uns übergeordneten Intelligenz und Schöpfungsmacht, das was wir Gott nennen, verabschieden.

In Anbetracht der zunehmenden globalen Gefahren, deren die Menschheit ausgesetzt ist, sollten wir uns schleunigst auf die Suche nach neuen Spielregeln für ein weltweites menschliches Miteinander begeben, die dem großen Ideal der Ethik nahekommt: „Das Leid in der Welt zu mindern“ Das heißt: „Die Politik muss neu erfunden werden!“

Ein weltweit soziales, auf den Grundlagen der Solidarität aufgebautes Regelwerk ist das Gebot der Stunde. Wir brauchen eine neue Verbindlichkeit im Umgang der Menschen aller Kulturen, Religionsgemeinschaften und ethnischer Besonderheiten.

Nach meiner Auffassung gibt es daher für alle gesellschaftlichen Entscheidungsträger auf dem Erdball, also auch den Religionsgemeinschaften, eine Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber an den Visionen einer Weltethik und Weltregierung mitzuwirken, denn ohne Visionen kann es keine Zukunftsfähigkeit der Gattung Mensch geben!

Die Menschheit hat eine unverrückbare Grenze erreicht. Es geht einzig und allein nur noch um das kollektive Überleben unserer Gattung! Der Friede in der Welt kann nur dann kommen, wenn die Produktion und die Verteilung der zum Leben notwendigen Güter radikal geändert werden Der Friede setzt die Überwindung unseres bisherigen todbringenden Systems der Industriegesellschaft, und die Einführung einer Alternative zu ihr, nämlich einer Gesellschaft der Erhaltung allen Lebens voraus. Die menschliche Population wird bezüglich der beschränkten Ressourcen auf dem Erdball Minderungen zwingend (!) hinnehmen müssen…und das Phänomen der planetarischen Ausweitung der Conditio humana und des Entstehens einer Weltgemeinschaft verpflichtet uns dazu, dem Gemeinwohl den Vorrang vor Eigeninteressen einzuräumen. Eine weltweite Gesellschafts- und Lebensform zu finden, die nicht auf Religion begründet ist, wird wohl unausweichlich sein.

Auch der seinerzeit von Kardinal Ratzinger suspendierte katholische Theologe Hans Küng fordert die Menschen und seine katholische Kirche auf, sich an dem Projekt Weltethos zu beteiligen, denn es beinhaltet nach seiner Meinung die zwingende Notwendigkeit die Politik (das menschliche Miteinander) neu zu erfinden und letztlich eine Weltverantwortung (Weltregierung) zu installieren.

Das Projekt Weltehos wird nach meiner Meinung die zunehmend vereinheitlichende Religiosität der nächsten Jahrhunderte und Jahrtausende bestimmen, während die derzeitigen Weltreligionen nach meiner persönlichen Einschätzung zu folkloristischen religiösen Randgruppen mutieren werden. Weltumspannende Ethik und Solidarität mit den Schwachen wird der Sinnsuche der Menschen Halt geben und Gott ein Stück weit ersetzen.

Die Wirklichkeit lehrt uns aber leider :Die Geschichte wird nicht von schöngeistigen Ideen bestimmt, sondern von handfesten eigennützigen, vor allem ökonomischer Gesetze…es ist vielmehr eine Frage politischer Entscheidungen und Prozesse…und allen Skeptikern sei zugerufen, dass sich nach politischen Irrlichtern wie Trump, Putin, Erdogan und anderen Autokraten die Erde sich weiter drehen wird.

Die weiter wachsende menschliche IIntelligenz, die schon heute einen Menschen auf den Mond zu bringen vermag, die in ihren kühnen Träumen den Planeten Mars besiedeln will und gar den Tod zu besiegen sucht, wird sicherlich ebenso fähig sein, Lösungsansätze für ein friedlicheres und gerechteres Miteinander der Menschen, trotz unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu erforschen und zu entwickeln. Nur das ist mein Anliegen…andere Ambitionen verspüre ich nicht.

Da mir zu zu solchen weitreichenden politischen Veränderungen die Wirkungsmacht fehlt, wende ich mich an den weltweiten Journalismus, die Politikwissenschaft, politische Parteien, Religionsgemeinschaften etc.um futuristische Denkmodelle anzustoßen und einen zivilisatorischen Paradigmenwechsel herbeizuführen.

Und so wende ich mich auch an Sie – losgelöst von einer unterschiedlichen Gottgläubigkeit –  mit der Bitte solch kühne Gedankenspiele unterstützend zu begleiten.

12.11.2020 – Es ist höchste Zeit

Noch immer schränken religiös beeinflusste Gesetze die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger von der Wiege bis zur Bahre ein! Aus diesem Grund fordere ich die konsequente Trennung von Staat und Kirche, sowie die strikte Beachtung des Verfassungsgebotes der weltanschaulichen Neutralität des Staates: Es muss Schluss damit sein, dass Bischofsgehälter aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden, dass die Kirchen das Arbeitsrecht unterlaufen können, dass katholische Missbrauchstäter der Strafverfolgung entgehen, dass schwerstkranken Menschen das Recht erschwert wird selbstbestimmt zu sterben, oder das Frauen Zwangsberatungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden!

Welch eine Fülle von Machtarroganz und Machtmissbrauch in der 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche schlägt den Menschen bis heute entgegen: Intoleranz und Grausamkeit gegenüber Abweichlern, Kreuzzüge, Inquisition, Ketzerausrottung, Hexenwahn, Unterdrückung der Sexualität und Missachtung der Frau…und als unbestrittene Wahrheit…Päpste, die Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystems gestanden haben, das mehr Menschenleben im Namen Gottes getötet hat, als irgendein Krieg oder eine Seuche es jemals vermochten.

Das hält aber selbst in einem aufgeklärten Zeitalter die Politik, die Wissenschaft und leider auch den Journalismus nicht davon ab, eine solche historisch belegbare (!) verbrecherische Institution zu alimentieren und zu legitimieren…oder gar als „christliche Leitkultur“ auszurufen!

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass inzwischen mehr konfessionsfreie Menschen in Deutschland leben als Katholiken oder Protestanten – und schon bald werden sie die absolute Mehrheit der Bevölkerung stellen.

Es ist daher höchste Zeit, dass die Politik die „Kirchenrepublik Deutschland“ hinter sich lässt…und die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen beendet und damit zur „gesellschaftlichen Hygiene“ beiträgt.

10.08.2020 – Geistesgeschichtliche Verirrung

Es muss zulässig sein, die monotheistischen Religionen als menschliches Wunschdenken und eine geistesgeschichtliche Verirrung der Menschen anzusehen, in der ein allmächtiger, allweiser und allgütiger Schöpfergott als Urgrund des menschlichen Daseins und Hoffnung auf ein „Ewiges Leben“ dient. Die Weltwirklichkeit mit ihrem unsäglichen Leid (z.B der Holocaust)  hat den Schöpfergott in krasser Weise widerlegt (!) und das „Bodenpersonal“ beispielsweise der katholischen Kirche hat mit einer Fülle von Machtmissbrauch, Machtarroganz, Intoleranz und Grausamkeit gegenüber Abweichlern, Kreuzzüge, Inquisition, Ketzerausrottung, Hexenwahn, Unterdrückung der Sexualität und Missachtung der Frauen einem imaginären Gottesbild  einen hässlichen Stempel aufgedrückt.
Meinem Verstand steht es aber durchaus zu, die Existenz eines Schöpfergottes anzuzweifeln, zu verneinen und wenn dieser blutrünstige Schöpfergott der biblischen Geschichten denn tatsächlich existieren sollte, muss ich ihn nicht mögen müssen.
Ich sage es krass, ohne Rücksicht auf Höflichkeit und Konvention, mit den Worten des jüdischen Atheisten Günther Anders: Nach Auschwitz besteht mein Atheismus nicht mehr einfach in der Bestreitung eines göttlichen Daseins, sondern in der Empörung über die Würdelosigkeit all derer, die einem vermeintlichen allmächtigen Gott, der dieses Grauen ja letztlich zugelassen hat, in frommem Gebet huldigen. Was also darf ich als bekennender Atheist noch hoffen? Nichts, jedenfalls nichts Absolutes, das über den dunklen Grund des Todes hinausführt, so dass all meine Hoffnungen für dieses Leben, so legitim sie auch sein mögen (dass es weniger Kriege gibt, weniger Leid, weniger Ungerechtigkeiten), schließlich in dem letzten Nichts untergehen, das alles verschlingt, das Glück wie das Unglück.

22.04.2020 – Wie deute ich Gott?

Gott deute ich als eine die eigene Sterblichkeit überwindende, irreale, wenngleich sehr tröstliche Wunschvorstellung, eine Fiktion von uns Menschen. Ich deute Gott als fortwährende Suche nach dem allmächtigen, allweisen und allgütigen Wesen jenseits menschlicher Vorstellungskraft, also jenseits von Zeit und Raum. Selbst wenn ich weiterhin an den Gott meiner Kindheit und später Ministrantentätigkeit glauben könnte, so hätte ich jedenfalls kein Problem damit, mir diesen Gott als meinem Verstand nicht zugängliches Wesen vorzustellen….und zeige daher nicht nur die eigenen Grenzen meiner Vorstellungskraft, sondern auch allgemein jene des menschlichen Geistes auf.
Ich bin mir sicher, die Suche der Menschen nach der eigenen Sinnhaftigkeit des Lebens bedarf zwingend eines solchen allmächtigen, allweisen und allgütigen Gottes, dem Schöpfer allen Seins, selbst dann, wenn eine solche Suche in gähnende Leere, ins Nichts führt, wie ich es nun einmal glaube. Diese Suche nach Gott ist nach meiner persönlichen Einschätzung ein durch unsere menschlichen Erbanlagen von Generation zu Generation weitergegebenes, sehr natürliches Bedürfnis des Menschen wie Essen, Trinken, Atmen und seine sexuelle Triebhaftigkeit, nicht mehr und nicht weniger. Die Sehnsucht des Menschen nach einem Zuhause und einer Heimat entspringt vielleicht auch einer rätsehaften Urahnung von einer letzten und endgültigen Geborgenheit, aus der mancher gläubige Mensch glaubt zu kommen und zu der hin er unterwegs ist.

15.04.2010 – Osterbotschaft und Auferstehung Jesus

„Es darf wohl als gesichert angesehen werden, dass die Macht aller Religionen, die sich auf den Glauben stützen, ohne das Faktum des Todes undenkbar wäre. Offensichtlich erträgt es der Mensch nicht, dass es den Tod gibt; und der Glaube an einen imaginären, vermeintlich weisen, gütigen und allmächtigen Gott ist in meinen Augen nur wenig mehr als ein Schatten, den unsere Hoffnung auf ein besseres und ewiges Leben jenseits des Grabes wirft. Ein Gott, der sich uns Menschen gegenüber ausgerechnet die Erde, einen eigentlich unbedeutenden Himmelskörper angesichts eines in Millionen Lichtjahren zu messenden Universums, als den Ort für seine Demonstration von letztlich misslungener (!) Allmacht, Weisheit, Güte und Gerechtigkeit ausgesucht hat, ist den Vernunftwesen eines aufgeklärten 21. Jahrhundert nur schwer begreifbar zu machen.“

27.02.2010 – Martin Luther

Martin Luther war Mönch, Ehemann, großartiger Sprachschöpfer und ein politischer Aufwiegler…ja, aber auch ein Krimineller, der nach heutigen Rechtsvorstellungen im Gefängnis oder in der Psychiatrie landen würde. Und auf dieser kriminellen Gestalt, der die damalige Obrigkeit aufgefordert hat aufständische Bauern und auch Juden zu erschlagen, gründet die protestantische Kirche.
Aber darüber hinaus hat Luther auch noch die Bibel, das meistverkaufte Märchenbuch der Welt, mit einem alttestamentarischen rachedurstigen Gott,  als moralisches und ethisches Leitbild für die Menschen propagiert…das wiegt noch viel schwerer. Denkmäler und Straßenbezeichnungen mit seinem Namen zeugen aber weiterhin davon, dass seine obrigkeitshörigen Anhänger Luthers Fehlverhalten ja bis heute nicht so eng sehen.

 26.02.2020 – Der Mensch und die Religion

Der Mensch bedarf seines Menschseins wegen im wahrsten Sinne des Wortes keiner Gottheiten und nicht ihrer Sprachrohre, der Religionen…und schon gar nicht jener der katholischen Kirche, die sich anmaßt, die einzig wahre (!) Glaubensgemeinschaft zu sein…und deren Oberhaupt in Glaubensdogmen mit Hilfe des „Heiligen Geistes“ auch noch die Unfehlbarkeit für sich reklamiert.
In der 2000-jährigen Geschichte hat sich die katholische Kirche durch eine unterdurchschnittliche Moralität ausgezeichnet. Ihre von Verbrechen und Blut gesäumte Spur zieht sich bis in die Gegenwart. Auch die Päpste tränken weiterhin mit einer lebensfremden Sexualethik besonders den Boden des afrikanischen Kontinents. Die Indoktrination der katholischen Kirche mit weltfremdem und unethischem Glaubensgut hält weiter an. Ihr auch heute noch bisweilen ausgeübter Exorzismus wähnt mich im tiefsten Mittelalter und ist eine Schande in einer aufgeklärten Welt!
Leider begründet sich aber auch die protestantische Kirche auf Martin Luther, einer in meinen Augen kriminellen Gestalt, die nach heutigem Rechtsempfinden im Gefängnis oder der Psychiatrie landen würde.
Unsere Vorzeige-Christen aus Politik, Wissenschaft und Journalismus schweigen beharrlich dazu…nein, sie statten eine geschichtlich belegbare(!) und in weiten Teilen verbrecherische Institution mit Legitimität und staatlicher Alimentation aus. Ich will gerne eingestehen, dass ich das als skandalös empfinde!!
Es ist höchste Zeit gegen den Jahrhunderte andauernden schändlichen Einfluss der Religionen auf die Gesellschafts- und Herrschaftsstrukturen der Menschheit aufzubegehren. Es wächst erfreulicherweise die Zahl jener Denker, die Religion nicht mehr als Jenseitsglauben, sondern als eine diesseitige soziale Verantwortung interpretieren.
Wir sollten unseren Atem als Hauch des Lebens begreifen, als Geschenk jeden Augenblicks. Wir sind eine aus der Evolution hervorgegangene Gattung wie viele andere auf diesem Planeten, die Auswirkungen auf alle anderen hat und von ihnen beeinflusst wird. Wir sind auf Erden, um eine Aufgabe dieser Evolution, Mutation, Selektion zu erfüllen und nicht das Produkt eines vom Mensch erfundenen imaginären göttlichen Schöpfers.

Wenn Sie wissen wollen was 1500 Philosophen, Theologen, Wissenschaftler und Zeitgenossen zu diesem existenziellen Thema in 2500 (!) Beiträgen zu sagen haben, empfehle ich Ihnen mein Buch „Denker, Zweifler, Atheisten“ ISBN: 9783957161-178

 25.02. 2020 – Missbrauchsvorwürfe in der katholischen Kirche

Zu den Missbrauchsvorwürfen und dem zwingenden Reformbedarf der katholischen Kirche  möchte ich meinen nachfolgenden Einwand thematisieren: Artikel1 unseres Grundgesetzes bestätigt, dass die Würde eines jeden Menschen unantastbar ist. Auch die Würde eines Kindes in seiner Entwicklung hat das Recht auf Unantastbarkeit. Ein Religionsunterricht, wie mir persönlich widerfahren, der die Existenz Gottes mit einem gekreuzigten Jesu als Sohn Gottes, seine Auferstehung und andere unsinnige dogmatisierte Glaubensinhalte wie Todsünde, ewige Höllenqualen, Teufel, Wunder, Zölibat, etc., vermittelt, ist für mich geistiger Pädophilismus und schädigt mit Sicherheit viele kindliche Seelen. Es verstößt meines Erachtens gegen Artikel 1 und ist damit eine strafbare Handlung.
Die göttlichen Giftmengen, die man mir als Jugendlicher und Ministrant im Religionsunterricht zugefügt hat, waren in meiner Erinnerung ausreichend, dass ich mich im Rentenalter kritisch mit Gott und einer über zwei Jahrtausende machtbesessenen, korrupten und in weiten Teilen verbrecherischen Kirche auseinandergesetzt habe. Bis zum heutigen Tag ist es mir unerklärlich geblieben, wie unsere christlichen Politiker mit vermeintlicher  Leitbildfunktion eine von Verbrechen heimgesuchte Glaubensinstitution wie die katholische Kirche mit ihren weltfremden Glaubensweisheiten wohlwollend legitimieren und alimentieren können. Moralität aus dem christlichen Glauben zu schöpfen ist blanker Hohn.
Zu allem Überfluss erfahre ich auch noch, dass der Vatikan nun ganz offiziell „Teufelsaustreiber“, sogenannte Exorzisten ausbildet.
Als Exorzismus oder „Befreiungsdienst“ wird die religiöse Praxis bezeichnet, Dämonen beziehungsweise Teufel, die in Menschen, in Tieren, in Orten oder in Dingen vermutet werden, „auszutreiben“! Wie krank muss das menschliche Gehirn sein, um einen solchen Schwachsinn zu tolerieren?
Es hat sich bezüglich der christlichen Doktrin mit ihren unzähligen Absurditäten bei unserer Geisteselite aus Politik, Wissenschaft und Journalismus eine erschreckende intellektuelle und opportunistisch geprägte Unredlichkeit breit gemacht, die den kritischen Betrachter nur noch anwidern kann.

24.02.2020 – Religion darf keine Rolle spielen

Viele Menschen stellen richtigerweise fest, dass Religion für die alteingesessene deutsche und westeuropäische Gesellschaft eine immer geringere Rolle spielt. Wenn die Weltreligionen der Zukunft noch so etwas wie Bestand haben wollen, werden sie den von göttlichem Ballast und jenseitigen Hoffnungen beherrschten Glauben aufgeben und ausschließlich von einer diesseitigen Ethik getragen sein müssen, die Menschlichkeit und Verantwortung nach den Maßstäben des dann Machbaren ausrichtet. Ob die Religionen allerdings dann, ihrer Geschäftsgrundlage beraubt, einen solchen Wandel vornehmen und noch fortbestehen können, ist jedoch mehr als fraglich. Es wächst erfreulicherweise die Zahl jener Denker, die Religion nicht mehr als Jenseitsglauben, sondern als eine diesseitige Verantwortung interpretieren.
Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir in Gesellschaften leben, die noch immer von religiösen Geboten behindert und von religiöser Gewalt bedroht werden. Der Dialog, den wir führen, hat den Ausgeburten des Übels in unserer Welt nicht Einhalt gebieten können. Wir müssen leider feststellen, dass selbst Bildung und Wohlstand als Garant für rationales Denken nicht ausreichen. In der Tat, selbst in der westlichen Welt halten gebildete Menschen und an ihrer Spitze religiös motivierte politische Leitbilder am blutigen Erbe verflossener Zeiten fest. Um diesem Problem abzuhelfen, genügt es nicht, eine Minderheit religiöser Extremisten in Schach zu halten; wir müssen zwingend einen Zugang zur Ethik und zum spirituellen Erleben finden, der sich nicht auf den Glauben stützt, und dieses Wissen müssen wir jedermann verkünden.

23.02.2020 – Mein Vorschlag zur Europäische Idee

Als eingefleischter Sympathisant der „Europäischen Idee“ verfolge ich seit geraumer Zeit das schwierige Verhältnis des Westens zu Russland, in welchem sich besonders im Ukraine-, Iran- und Syrienkonflikt kaum Lösungsansätze…dafür aber  gerade in diesen Monaten und Tagen eine große Gefahr für den Weltfrieden zusammenbraut.
Die kürzliche Aufkündigung des IFN-Vertrages durch die USA ist alles andere als eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen den beiden Atommächten.
Es ist für mich als Beobachter beängstigend mit welch ungeheurer diplomatischen Fantasielosigkeit die handelnden politischen Akteure ihr politisches Handwerk versehen. Auch diesbezügliche Kommentare von Politiker und Journalisten und ihre Wortmeldungen in den vielen Talkshows zeigen die ganze Hilflosigkeit zur Lösung dieses weltbedrohenden Konflikts.
Ich denke die Welt wird daher auch die bizarren Gedankenspiele eines Politlaien ertragen können…und erlaube mir Ihnen einen wagen Lösungsansatz zur weiteren Ausgestaltung und vielleicht auch Diskussion an die Hand zu geben.
Mein Vorschlag: Der Westen gewährt Russland im Rahmen eines Generationenvertrags und gegen Verpfändung seiner ungeheuren Gas- und Erdölreserven eine verzinsliche Staatsanleihe, sagen wir von 1 Billion Euro zur Verbesserung seiner maroden Wirtschaft, der Lebensbedingungen seiner Bevölkerung und einer überholungsbedürftigen Infrastruktur. Darüber hinaus ermöglicht der Westen Russland mittelfristig die Mitgliedschaft in der NATO und der EU.
Ich verweise auf die gewaltigen Einsparungen im Rüstungsbereich, einem gesteigerten Sicherheitsempfinden der Beteiligten…und auf die ungeheure weltwirtschaftliche Schubkraft eines solchen Unterfangens…und vielleicht lässt sich bis zur nächsten Jahrhundertwende mein Traum von einer den Menschen und dem Weltfrieden dienenden „Europäischen Republik“ mit Russland und weiteren osteuropäischen Staaten als Mitglied…und als „Sahnehäubchen“ der Rückkehr…oder besser Verbleib Großbritanniens in der EU erfüllen.
Als Gegenleistung bietet Russland dem Westen seine Umgestaltung in eine demokratische Grundordnung und „Wertegemeinschaft“, die diesen Namen auch verdient hat…verzichtet ganz auf die Verfügungsgewalt seines Atomwaffenpotentials…oder schränkt sie erheblich ein. Für die Ausgestaltung einer solchen völkerrechtlichen Vereinbarung scheint mir nach Putin (!!) eine heranwachsende, aufgeschlossene junge russische Generation durchaus geeignet.
Ich denke, dass sich nach einem solchen „Big Deal“ zwischen dem Westen und der Atommacht Russland andere gefährliche weltpolitische Brennpunkte wesentlich besser lösen ließen…oder?
Wir Menschen sind aufgefordert eine tiefgreifende weltweite Solidargemeinschaft anzustreben, ein neues Paradigma für die Zivilisation zu erfinden…wir müssen schöpferisch sein…oder wir fahren die Erde gegen die Wand!
Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, dass mir gelegentlich als Betrachter des Weltgeschehens der Kamm schwillt…und ich mir bisweilen Luft verschaffen muss…auch wenn ich erst kürzlich mit meinem Buch: „Politik neu erfinden“…und in der irrigen Erwartung, dass sich humanistische, materiell und intellektuell gut ausgestattete Stiftungen, Denkfabriken, Parteien etc. im deutschsprachigen Raum solchen Visionen anschließen…und sie zu einer politischen Kraft bündeln würden…total gescheitert bin.
Mir ist natürlich auch bewusst,, dass es sich im Kern bei dem Beziehungsproblem mit Russland um einen Systemkonflikt handelt, bei dem eine Seite also ihren Ordnungsvorstellungen abschwören müsste…das ist derzeit mit Putin wohl nicht vorstellbar…ich bitte Sie aber eindringlich einen Beitrag zu leisten, die diplomatischen Kanäle weiter offen zu halten, denn auch nach Putin und Trump dreht sich die Erde weiter…
Eigentlich möchte ich auf die Politik, den Journalismus und auf die politische Wissenschaft einwirken, eine Studie zu fertigen, die solche dem Weltfrieden dienende politische Gedanken für die nachfolgenden Generationen abbildet. Als Blaupause könnte die Pariser Charta vom November 1990 dienen, die leider keine Umsetzung erfahren hat.
Ich sehe besonders den internationalen Journalismus in der Pflicht sich für eine visionäre, weltweite, menschliche und ordnungspolitisch gerechte, lebenswerte Gestaltung unseres Planeten einzusetzen.

Es ermutigt mich, dass schon bald die Karlspreis-Europa-Akademie, eine Stiftung des internationalen Karlspreis zu Aachen, durch Unterstützung von themenspezifischen Forschungsprojekten vor allem auch außen- und sicherheitspolitische Themen im Verhältnis zu Russland aufgreifen wird, …so wie auf russischer Seite das INSOR-Institut unter Leitung des ehemaligen Präsidenten und jetzigen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew Russlands Status als strategischer Verbündeter der Europäischen Union beleuchten lässt.

 22.02.2020 – Weltweite Solidargemeinschaft

Auslöser für meinen nachfolgenden Denkansatz waren die Worte des verstorbenen tschechischen Schriftstellers und Menschenrechtsaktivisten Váslav Havel, der sagte:
„Die zentrale politische Aufgabe der nächsten Jahre ist die Schaffung eines neuen Modells des Zusammenlebens der verschiedenen Kulturen, Völker, Ethnien und Religionen, die alle eine einzige Zivilisation in gegenseitiger Verknüpfung bilden.“
Nach meiner Auffassung gibt es für alle gesellschaftlichen Entscheidungsträger auf dem Erdball eine Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber an den Visionen einer Weltethik und Weltregierung mitzuwirken, denn ohne Visionen kann es keine Zukunftsfähigkeit der Gattung Mensch geben! Vor allem der kritische, weltweite politische Journalismus ist in der Pflicht, solche Gedanken salonfähig zu machen und die vielen  Denkfabriken, politischen Forschungsinstitute, Stiftungen, politische Parteien, etc. aufzufordern, vielleicht unter dem Dach der UNO (?), eine weltweite Solidargemeinschaft in entsprechenden themenspezifischen Denkmodellen gewissermaßen als Blaupause abzubilden.
In Anbetracht der zunehmenden globalen Gefahren, deren die Menschheit ausgesetzt ist, sollten wir uns schleunigst auf die Suche nach neuen Spielregeln für ein weltweites menschliches Miteinander begeben, die dem großen Ideal der Ethik nahekommt: „Das Leid in der Welt zu mindern!“ Das heißt: Die Politik muss neu erfunden werden! Ein weltweit soziales, auf den Grundlagen der Solidarität aufgebautes neues Regelwerk ist das Gebot der Stunde. Wir brauchen eine neue Verbindlichkeit im Umgang der Menschen aller Kulturen, Religionsgemeinschaften und ethnischer Besonderheiten.
Die Menschheit hat eine unverrückbare Grenze erreicht. Es geht einzig und allein nur noch um das kollektive Überleben unserer Gattung!
Der Friede in der Welt kann nur dann kommen, wenn die Produktion und die Verteilung der zum Leben notwendigen Güter radikal geändert werden. Der Friede setzt die Überwindung unseres bisherigen todbringenden Systems der Industriegesellschaft, und die Einführung einer Alternative zu ihr, nämlich einer Gesellschaft der Erhaltung allen Lebens voraus. Die menschliche Population wird  bezüglich der beschränkten Ressourcen auf dem Erdball Minderungen zwingend (!) hinnehmen müssen…und das Phänomen der planetarischen Ausweitung der Conditio humana und des Entstehens einer Weltgesellschaft verpflichtet uns dazu, dem Gemeinwohl den Vorrang vor Eigeninteressen einzuräumen. Eine weltweite Gesellschafts- und Lebensform zu finden, die nicht auf Religion begründet ist, wird wohl unausweichlich sein.
Auch der von Kardinal Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI suspendierte katholische Theologe Hans Küng fordert die Menschen auf, sich an dem Projekt Weltethos zu beteiligen, denn es beinhaltet auch nach seiner Meinung die zwingende Notwendigkeit die Politik (das menschliche Miteinander) neu zu erfinden und letztlich eine Weltverantwortung (Weltregierung) zu installieren.
Das Projekt Weltethos wird  nach meiner Meinung die zunehmend vereinheitlichende Religiosität der nächsten Jahrhunderte und Jahrtausende bestimmen, während die derzeitigen Weltreligionen nach meiner persönlichen Einschätzung zu folkloristischen religiösen Randgruppen mutieren werden. Weltumspannende Ethik und Solidarität mit den Schwachen wird der Sinnsuche der Menschen Halt geben und Gott ein Stück weit ersetzen!
Die Wirklichkeit lehrt uns aber leider: Die Geschichte wird nicht von schöngeistigen Ideen bestimmt, sondern von handfesten eigennützigen, vor allem ökonomischen Interessen. Andererseits sollten wir Mut schöpfen aus der Tatsache, dass das Ausmaß der Ungleichheit in der Welt nicht unabänderlich ist… es ist nicht das Ergebnis unerbittlicher okonomischer Gesetze…es ist vielmehr eine Frage politischer Entscheidungen und Prozesse….und allen Skeptikern sei zugerufen, dass sich  nach  politischen Irrlichtern wie Trump, Putin, Erdogan und anderen Autokraten die Erde sich weiter drehen wird.
Die weiter wachsende menschliche Intelligenz, die schon heute einen Menschen auf den Mond zu bringen vermag, die in ihren kühnen Träumen den Planeten Mars besiedeln will und gar den Tod zu besiegen sucht, wird sicherlich ebenso fähig sein, Lösungsansätze für ein friedlicheres und gerechteres Miteinander der Menschen, trotz unterschiedlicher Kulturen und Religionen, zu erforschen und zu entwickeln. Nur das ist mein Anliegen…andere persönliche Ambitionen verspüre ich nicht.
Da mir zu solchen weitreichenden politischen Veränderungen die Wirkungsmacht fehlt, wende ich mich an den weltweiten politischen Journalismus und die Politikwissenschaft um futuristische Denkmodelle anzustoßen und einen zivilisatorischen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Und so wende ich mich auch an Sie mit der Bitte solch kühne Gedankenspiele unterstützend auf den Weg zu bringen. Ich denke einen Versuch ist es wert…oder?

20.01.2020 – Politik neu erfinden

Die katholische Kirche, die in ihrer 2000-jährigen Geschichte eine von Verbrechen und Blut gesäumte Spur hinter sich herzieht und sich anmaßend als die weltweit einzig wahre (!) Religionsgemeinschaft versteht, bedarf keines „synodalen Weges“ und auch keiner Neugestaltung des Kirchenrechts zum weiteren Machterhalt, sondern sollte sich an dem Projekt Weltethos beteiligen. Wegbereiter ist der suspendierte katholische Theologe Hans Küng, der dieses Ethos für die Gesamtmenschheit als Kernpunkt menschlichen Überlebens ansieht, denn es beinhaltet die zwingende Notwendigkeit, die Politik (das menschliche Miteinander) neu zu erfinden und letztlich eine Weltverantwortung (Weltregierung) zu installieren. Das Projekt Weltethos wird die zunehmend vereinheitlichende Religiosität der nächsten Jahrtausende bestimmen, während die derzeitigen Weltreligionen nach meiner persönlichen Einschätzung zu folkloristischen religiösen Randgruppen mutieren werden. Weltumspannende Ethik und Solidarität mit den Schwachen wird der Sinnsuche der Menschen Halt geben und Gott letztlich ein stück weit ersetzen. Ich empfehle dazu mein Buch „Politik neu erfinden“

Archiv – 2014

Das Bild, dass die katholische Kirche mir von einem gütigen, weisen,allmächtigen und ich füge hinzu gerechten Gott im Angesicht der Naturgeschichte und angesichts eines in Millionen Lichtjahren zu messenden Universums zu vermitteln sucht, ist unschlüssig und mit der Weltwirklichkeit unvereinbar. Ihre zu leeren Worthülsen verkommenen Formeln, Dogmen, mythischen Bildern und naiven Interpretationen beleidigen meinen bescheidenen Verstand.

Ein Gott, der sich den Menschen gegenüber ausgerechnet die Erde, einen eigentlich unbedeutenden Himmelskörper im riesigen Universum, als den Ort für seine Demonstration von Allmacht, Weisheit, Güte und Gerechtigkeit ausgesucht hat, ist den Vernunftwesen eines aufgeklärten 21. Jahrhundert nur sehr schwer begreifbar zu machen.