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Briefwechsel mit dem Erzbischof von Köln.

Sehr geehrter Herr Bischof Oster,

Das Bild, dass die katholische Kirche mir von einem gütigen, weisen, allmächtigen und ich füge hinzu gerechten Gott im Angesicht der Naturgeschichte und angesichts eines in Millionen Lichtjahren zu messenden Universums zu vermitteln sucht, ist unschlüssig und mit der Weltwirklichkeit unvereinbar. Ihre zu leeren Worthülsen verkommenen Formeln, Dogmen, mythischen Bildern und naiven Interpretationen beleidigen meinen bescheidenen Verstand.

Ein Gott, der sich uns Menschen gegenüber ausgerechnet die Erde, einen eigentlich unbedeutenden Himmelskörper im riesigen Universum, als den Ort für seine Demonstration von Allmacht, Weisheit, Güte und Gerechtigkeit ausgesucht hat, ist den Vernunftwesen eines aufgeklärten 21. Jahrhundert nur sehr schwer begreifbar zu machen.

Für diese Erkenntnis bedarf es auch nicht der Darlegungen des verstorbenen britischen Astrophysikers Stephen Hawkins, der einen Schöpfergott ausschließt.

Den Gott, den mir eine geschichtlich belegbare (!) blutbesudelte, von zahlreichen Verbrechen, darunter weltweiter sexueller Missbrauch Minderjähriger, heimgesuchte katholische Kirche seit meiner Kindheit und Ministrantentätigkeit zu vermitteln sucht, degradieren katholische Cheftheologen, wie auch der frühere deutsche Papst Benedikt XVI, die sich sinnigerweise auch noch bei gewissen Glaubensdogmen im Besitze der alleinigen (!!) Wahrheit wähnen, zu einem hässlichen Monstrum, dem die meisten vernunftbegabten, oft mit Sorgen und Ängsten beladenen Menschen, im Angesicht der ungeheuren Leiderfahrung auf unserem Planeten keinen Trost entlocken können.

Auch wenn viele Menschen sich einen gütigen, liebenden Gott in einem wie auch immer gearteten Jenseits erhoffen, so müssen wir uns doch eher als derzeitige Ausgeburt eines evolutionären Prozesses begreifen, in dem auch notwendige Irrtümer und großes Leid zum Selbstverständnis von Mensch und Tier in einer Weltwirklichkeit zählt, die so ist, wie sie ist.

Wir müssen uns daher, auch wenn es weh tut, von der schönen Utopie einer uns übergeordneten Intelligenz und Schöpfungsmacht, das was wir Gott nennen, verabschieden.

In Anbetracht der zunehmenden globalen Gefahren, deren die Menschheit ausgesetzt ist, sollten wir uns schleunigst auf die Suche nach neuen Spielregeln für ein weltweites menschliches Miteinander begeben, die dem großen Ideal der Ethik nahekommt: „Das Leid in der Welt zu mindern“ Das heißt: „Die Politik muss neu erfunden werden!“ Ein weltweit soziales, auf den Grundlagen der Solidarität aufgebautes Regelwerk ist das Gebot der Stunde. Wir brauchen eine neue Verbindlichkeit im Umgang der Menschen aller Kulturen, Religionsgemeinschaften und ethnischer Besonderheiten.

Nach meiner Auffassung gibt es daher für alle gesellschaftlichen Entscheidungsträger auf dem Erdball, also auch den Religionsgemeinschaften, eine Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber an den Visionen einer Weltethik und Weltregierung mitzuwirken, denn ohne Visionen kann es keine Zukunftsfähigkeit der Gattung Mensch geben!

Die Menschheit hat eine unverrückbare Grenze erreicht. Es geht einzig und allein nur noch um das kollektive Überleben unserer Gattung!

Der Friede in der Welt kann nur dann kommen, wenn die Produktion und die Verteilung der zum Leben notwendigen Güter radikal geändert werden Der Friede setzt die Überwindung unseres bisherigen todbringenden Systems der Industriegesellschaft, und die Einführung einer Alternative zu ihr, nämlich einer Gesellschaft der Erhaltung allen Lebens voraus. Die menschliche Population wird bezüglich der beschränkten Ressourcen auf dem Erdball Minderungen zwingend (!) hinnehmen müssen…und das Phänomen der planetarischen Ausweitung der Conditio humana und des Entstehens einer Weltgemeinschaft verpflichtet uns dazu, dem Gemeinwohl den Vorrang vor Eigeninteressen einzuräumen. Eine weltweite Gesellschafts- und Lebensform zu finden, die nicht auf Religion begründet ist, wird wohl unausweichlich sein.

Vor allem der kritische, weltweite politische Journalismus ist in der Pflicht, solche Gedanken salonfähig zu machen und die vielen Denkfabriken, politischen Forschungsinstitute, Stiftungen, politische Parteien, etc. aufzufordern, vielleicht unter dem Dach der UNO, eine weltweite Solidargemeinschaft in entsprechenden themenspezifischen Denkmodellen gewissermaßen als Blaupause abzubilden.

Auch der seinerzeit von Kardinal Ratzinger suspendierte katholische Theologe Hans Küng fordert die Menschen und seine katholische Kirche auf, sich an dem Projekt Weltethos zu beteiligen, denn es beinhaltet nach seiner Meinung die zwingende Notwendigkeit die Politik (das menschliche Miteinander) neu zu erfinden und letztlich eine Weltverantwortung (Weltregierung) zu installieren.

Das Projekt Weltethos wird nach meiner Meinung die zunehmend vereinheitlichende Religiosität der nächsten Jahrhunderte und Jahrtausende bestimmen, während die derzeitigen Weltreligionen nach meiner persönlichen Einschätzung zu folkloristischen religiösen Randgruppen mutieren werden. Weltumspannende Ethik und Solidarität mit den Schwachen wird der Sinnsuche der Menschen Halt geben und Gott ein Stück weit ersetzen.

Die Wirklichkeit lehrt uns aber leider: Die Geschichte wird nicht von schöngeistigen Ideen bestimmt, sondern von handfesten eigennützigen, vor allem ökonomischer Gesetze…es ist vielmehr eine Frage politischer Entscheidungen und Prozesse…und allen Skeptikern sei zugerufen, dass sich nach politischen Irrlichtern wie Trump, Putin, Erdogan und anderen Autokraten die Erde sich weiter drehen wird.

Die weiter wachsende menschliche IIntelligenz, die schon heute einen Menschen auf den Mond zu bringen vermag, die in ihren kühnen Träumen den Planeten Mars besiedeln will und gar den Tod zu besiegen sucht, wird sicherlich ebenso fähig sein, Lösungsansätze für ein friedlicheres und gerechteres Miteinander der Menschen, trotz unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu erforschen und zu entwickeln. Nur das ist mein Anliegen…andere Ambitionen verspüre ich nicht.

Da mir zu zu solchen weitreichenden politischen Veränderungen die Wirkungsmacht fehlt, wende ich mich an den weltweiten Journalismus, die Politikwissenschaft, politische Parteien, Religionsgemeinschaften etc.um futuristische

Denkmodelle anzustoßen und einen zivilisatorischen Paradigmenwechsel herbeizuführen

Und so wende ich mich auch an Sie – losgelöst von einer unterschiedlichen Vorstellung der Existenz Gottes und seiner Schöpfungsmacht –  mit der Bitte solch kühne Gedankenspiele unterstützend zu begleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Ferdinand

Die Antwort
Der Erzbischof von Köln
Datum: 31.03.2020 | Size: 136.93 KB | Downloads: 2

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Schriftverkehr mit Dr. Norbert Röttgen MdB
vom 13.08.2019
Datum: 05.09.2019 | Size: 372.7 KB | Downloads: 115

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05.02.2019 – Helmuth Winger – Kommentar

Ich bin der Empfehlung einer Autorin über Facebook gefolgt und  habe mir Ihre Seite angesehen. Es ist erstaunlich, dass Ihre Ansichten Herr Ferdinand, mit den meinen komplett übereinstimmen. Besonders diese drei Punkte sprechen mir aus dem Herzen:

  1. Die Menschheit muss umdenken.
  2. Die Politik muss neu erfunden werden.
  3. Religionen dürfen nicht maßgeblich sein.

Ich werde Ihre Seite weiterempfehlen und ich bin sicher, dass viele Menschen ebenso denken. Nur leider, leider tun sie nichts.

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Schriftverkehr zum Thema Politik mit Prof. Dr. Tilman Mayer, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie 

Schriftverkehr mit Prof. Dr. Tilman Mayer
vom 16.05.2017
Datum: 17.05.2017 | Size: 50.36 KB | Downloads: 758

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22.04.2016 – Hugo Dürrenmatt zum Buch „Gott im Fokus der Menschheit“

Sehr geehrter Herr Ferdinand,

als Autor des Romans „Agnos Dickers Visionen“ hat mir meine Verlegerin im Sommer 2014 mein erstes Exemplar nach Luzern gebracht. Mit dabei hatte sie als Geschenk für mich Ihr Buch: „Gott im Fokus der Menschheit“.

Seither liegen auf meinem Stubentischli immer mindestens drei Bücher, Ihr mir so wertvolles Buch, auch mein Roman und noch das Buch „Endloses Bewusstsein “ vom Holländischen Kardiologen Pim van Lommel.

Was Ihr Buch anbetrifft will ich Ihnen meine hohe Bewunderung für Ihre Leistung ausdrücken. Immer, wenn ich ab und an, an mir selber zweifle, nehme ich Ihr Buch zur Hand und lese. Dann geht es mir meistens besser.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für diese grossartige Leistung und

verbleibe mit freundlichen Grüssen

Hugo Dürrenmatt

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04.04.2016 – Marlies Herrmann zum Thema Religion

Lieber Herr Ferdinand,
die Frage nach Gott bewegt auch mich schon ein Leben lang. Ich habe innerhalb meiner Familie immer wieder große Differenzen. Sie müssen wissen, ich stamme aus einem Pfarrhaus. Bei uns ging nichts ohne Gott und seinen Segen. Schon als junges Mädchen musste ich mich den vielen Ge- und Verboten, die Gott uns angeblich auferlegte, unterwerfen und als ich zum erstenmal verliebt war, verbot mein Vater mir den Umgang mit dem jungen Mann. Keuschheit bis zur Hochzeit war erstes Gebot.  Ich gehorchte nicht und wurde schwanger. Von da an hat mich mein Vater verstoßen, weil Gott es so wollte. Der junge Mann und ich haben auch ohne den Segen Gottes und der Eltern geheiratet und sind noch heute sehr glücklich miteinander. Unsere Kinder haben wir diesem Gott nicht anvertraut.
Was ich damit sagen will ist, dass der imaginäre Gott nichts Gutes tut, sondern alle Menschen, die ich persönlich kenne, nur unglücklich gemacht hat. Mein Vater wurde ein verbitterter alter Mann, der den ganzen Tag in seiner Kirche hockt und auf Vergebung für etwas wartet. Meine Mutter hat ihn verlassen, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat. Meine beiden Brüder sind irgendwo in der Welt und wir haben keinen Kontakt.
Ich wünschte mir, dass mehr Menschen wie Sie an die Öffentlichkeit gehen und sich nicht den Mund verbieten lassen, wenn sie sagen, dass es in Wahrheit keinen Gott gibt. Danke für Ihre Bücher!

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18.03.2016 – Eine Leserin auf der Buchmesse

Ich war gerade auf der Leipziger Buchmesse und habe in der Halle 4 am Stand vom Verlag Kern alle Ihre Bücher entdeckt und habe ein Foto gemacht. Schade, dass ich Sie nicht persönlich angetroffen habe. Besonders Ihr neuestes humanistisch geprägtes Buch „Politik neu erfinden“ hat mir viel gegeben. Aber auch Ihren historischer Roman um Karl den Großen habe ich gerne gelesen.

Herzlich, Ihre Leserin

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28.01.2016 – Cornelia Bliesner – zum Thema Religion

Lieber Hans-Jürgen,

bisher habe ich noch keines Ihrer Bücher gelesen, jedoch werde ich das nachholen.  Persönlich halte ich es für unerlässlich sich über Politik und Glaubensrichtungen Gedanken zu machen. In Deutschland darf zum Glück niemand mehr zu irgendeinem Glauben gezwungen werden und die Justiz grenzt sich auch vom Koran/der Bibel etc. ab.

Da ich persönlich durch Menschen mit islamischem Glauben schwer geschädigt wurde, stehe ich dieser Religion mehr als skeptisch gegenüber.  In islamischen Ländern wird Glaube, Recht und Politik vermischt; elementare Dinge wie Gleichberechtigung, Menschenrechte, soziales Verhalten, nationales Recht werden durch den islamischen Glauben stark beeinflusst.

Für westlich denkende Menschen scheint das Leben in islamischen Ländern mittelalterlich.  Gerade durch die jüngsten Geschehnisse seit Silvester (sexuelle Übergriffe in mehreren Städten durch Flüchtlinge), verfestigt sich bei mir die Ablehnung gegen Männer die sich als Flüchtlinge in Deutschland (Europa) aufhalten. Länder wie Griechenland, Slowakei, Italien usw. tun mir Leid, denn jedes Land hatte vor dem Flüchtlingsstrom schon mit Problemen zu kämpfen;  überwiegend ging es dabei um finanzielle Probleme.  Diese Länder werden von A.Merkel gebeutelt und gezwungen sich ihr zu beugen.  Andererseits werden Länder wie die Türkei unterstützt – obwohl die Türkei der größte Umschlagsplatz für gefälschte Ausweisdokumente ist, weiterhin missachtet die Türkei Menschenrechte und ist mitten im illegalen Waffenhandel.  Ich könnte noch viel schreiben, habe die Themen nur grob angesprochen, aber gerade über die großen Probleme zu reden ist unerlässlich.  Wo Worte fehlen herrscht Gewalt und die ist zur Zeit überall.  Sobald ich Bücher von Ihnen gelesen habe, werde ich mehr schreiben (wenn ich darf).  Lieben Gruß Cornelia Bliesner

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18.01.2016 – Herbert Maisel – zum Thema Religion

Es gibt so viele Bücher von denkenden, intelligenten Menschen wie Ihnen, Herr Ferdinand, doch was nützt es? Eine bessere Welt ohne die zerstörerische Kraft der Religionen, wünschen sich wohl viele Menschen. Leider ist das nicht möglich, weil es die Weltreligionen mit ihren mächtigen Priestern, Päpsten, Imanen und  Rabbinern nicht zulassen würden. Sie würden ihre millionen gläubigen, irregeleiteten Schäfchen aufhetzen und es lieber auf einen Krieg ankommen lassen, als ihre Religion in den Hintergrund zu stellen. Und dann wären wir wieder da, wo wir immer waren: Die meisten Kriege werden von Menschen angezettelt, denen  ihr  Glaube an eine imaginäre Gottheit über die Menschlichkeit geht. So gesehen leben wir noch immer im Mittelalter.

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07.01.2016 – Michael Dunkel – zum Thema Ausschreitungen in Köln

Na Bravo! Schon beeilen sich die Medien mit aller Macht festzustellen: Nein, es waren keine Flüchtlinge!. Es waren Marokkaner und andere nordafrikanische Männer. Um so schlimmer! Das heisst doch, diese Männer leben schon länger hier in Deutschland, ob nun mit oder ohne Aufenthaltsgenehmigung. Diese Männer sind dann ja nicht integriert, sie missachten unsere Gesetze, unsere Kultur und unsere Auffassung von freiem Leben. Das ist eigentlich noch schlimmer, als wenn es Flüchtlinge gewesen wären. Warum? Weil damit klar sichtbar wird, unser Staat kann diese Menschen nicht integrieren und an unsere Werte binden. Wann werden wir erstmalig an der Ampel überfallen, um unser Auto zu klauen?

Wenn unser Staat nicht als Priorität Integration vorwärts treibt, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten, wird das in Köln passierte Chaos zur Normalität werden. Die sogenannten Nah-Ost-Experten sollten endlich auch ihr Expertentum nutzen, um auf die vollkommen andere Sichtweise von Arabern hinzuweisen. Denen kann man nämlich nur denVorwurf machen, sie seien rückständig im Denken. Uns muss man den Vorwurf machen, wir haben keinen Arsch in der Hose, diese Themen deutlich anzusprechen und zu bearbeiten.

Sie haben völlg recht Recht, Herr Ferdinand: Die Politik muss neu erfunden werden! Religionen dürfen nicht im Vordergrund stehen.

 

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18.12.2015 – Rüdiger Meier – zum Thema Religion

Ich habe Ihr Buch „Gott im Fokus der Menschheit“ gelesen. Die Kommentare haben mich fast erschlagen. Wenn man bedenkt, dass Sie in Ihrem Buch 2.500 Meinungen zum Thema veröffentlicht haben und davon ausgeht, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist, so frage ich mich ernsthaft, weshalb die Humanisten dieser Welt nicht gemeinsam aufstehen und für eine bessere Welt ohne Gotteswahn plädieren.

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16.12..2015 – Hans Krohemann, Beamter a.D., zum Thema Nahost-Politik und Islam

Mich würde es nicht wundern, wenn unsere Regierung das großzügige Angebot  der Saudis, 200 weitere Moscheen in Deutschland zu finanzieren, doch noch annehmen würde und dafür auch noch kostenlose Grundstücke zur Verfügung stellt.  Wohlgemerkt werden auch diese Häuser Allahs (wie alle anderen auch) ihre Tore nur zum Beten öffnen. Schlimmer noch, dort wird teilweise den jungen Männern Hass gepredigt.  Flüchtlinge werden dort sicher kein Obdach finden. Haben die Verantwortlichen bei uns denn nicht begriffen, was diese Schurken aus den Wüstenstaaten damit bezwecken? Das Abendland wird in der Sonne des Morgenlandes untergehen, wenn diese Politik weiter verfolgt wird.

Solange intelligenten, kompetenten und vorausschauenden Menschen in unserem Land lautes Denken als  Panikmache und Islamophie ausgelegt wird, (ich verweise an den von mir sehr verehrten Prof. Dr. Peter Scholl-Latour, der gerade ein brisantes Interwiew im Merkur gab), sie gar als Nazis und Rassisten beschimpft werden, obwohl sie nur warnen möchten, werden auch diejenigen schön brav den Mund halten, die eigentlich nur Angst vor der Zukunft haben.

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15.12.2015 – Evelyne Kern, Autorin, zum Thema Religion

Nicht eine zerstörte Umwelt, die Überbevölkerung oder die Gefahren einer atomaren, biologischen oder chemischen Zerstörung wird dereinst dem Planeten Erde den Garaus machen, sondern der indoktrinierte, gleichsam so unterschiedliche Glauben des Menschen an die imaginären Gottheiten und die versprochenen, ganz absurden Jenseitserwartungen der Religionen. Die zerstörerische Kraft, die den Religionen innewohnt, die einzig wahre und allein seligmachende Glaubensgemeinschaft zu sein, schafft den Nährboden für unausweichliche Konflikte ganz unterschiedlicher Völkerschaften. Ihre religiösen und vor allem politischen Führer leisten dem religiösen Wahnsinn entweder aus reinem Opportunismus, religiöser Verklärtheit oder aus Unwissenheit den Vorschub, damit verängstigte, meist schlecht oder oberflächlich informierte Menschen, den Religionen auch weiterhin wie Schafe dem Hirten folgen. Es ist an der Zeit, dass ein allein humanistisch geprägtes Weltbild die Religionen in die Schranken weist oder was noch besser wäre, ersetzt.“